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Rechnung schreiben im Handwerk: Pflichtangaben und Ablauf

Eine Handwerkerrechnung muss bestimmte Angaben enthalten, sonst drohen Ärger mit dem Finanzamt und Streit mit dem Kunden. Hier steht kompakt, was hinein gehört, welche Fristen gelten und wie du dir die Arbeit sparst.

Pflichtangaben nach § 14 UStG

Jede Rechnung über 250 Euro brutto braucht:

Lohnkosten ausweisen: § 35a EStG

Privatkunden können 20 Prozent der Arbeitskosten von der Steuer absetzen, bis zu 1200 Euro pro Jahr. Voraussetzung: Arbeits- und Fahrtkosten stehen getrennt vom Material auf der Rechnung, und der Kunde zahlt per Überweisung, nicht bar. Wer diesen Ausweis auf jede Rechnung setzt, macht seinen Kunden ein Geschenk, das nichts kostet.

Zahlungsziel und Mahnung

Ein klares Zahlungsziel gehört auf jede Rechnung, üblich sind 14 Tage. Zahlt der Kunde nicht, folgt erst eine freundliche Zahlungserinnerung, dann eine Mahnung mit Frist. Bei Verbrauchern tritt spätestens 30 Tage nach Fälligkeit und Zugang Verzug ein, wenn die Rechnung darauf hinweist.

Aufbewahrung

Du bewahrst deine Rechnungen in der Regel 8 Jahre auf. Ein Quartals-Export ans Steuerbüro spart am Jahresende die Zettelsuche.

Oder: alles automatisch

Rechno erledigt das alles für dich. Auftrag anlegen, fertig melden, die Rechnung wird mit allen Pflichtangaben, fortlaufender Nummer und Lohnkostenausweis erstellt und automatisch per E-Mail verschickt. Zahlungserinnerung und Mahnung gehen mit einem Fingertipp raus. Gemacht für Maler, Dachdecker, Elektriker, SHK-Betriebe, Garten- und Landschaftsbau und jedes andere Gewerk.

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